Auch bei neuster Technik gibt es Sparpotenzial

25. April 2018 autoenergiecheck.ch – Neuere Technik, optimierte Schmierstoffe, verschärfte Richtlinien: Neuwagen sind in Sachen Energieeffizienz auf dem neusten Stand. Lohnt es sich, dennoch einen AEC zu machen? «Sehr wohl», betont Markus Peter, beim AGVS für die Bereiche Technik & Umwelt zuständig.

tki. Start-/Stopp-Automatik, Segelmodus und ökonomisches Fahren: Technische Revolutionen an Fahrzeugen und die politische Sensibilisierung auf zeitgemässe Fahrstandards zugunsten der Energieeffizienz sind im Bewusstsein der Kunden angelangt. Nicht aber das Wissen, dass sich auch bei Autos der neusten Generation Energie und Treibstoff einsparen lassen. «Auch mit einem Automatikgetriebe lässt sich Treibstoff sparen», räumt Markus Peter mit einem gängigen Vorurteil auf. «So kann der Kunde beim AEC sowohl auf die richtige Bedienung sowie die Wahl des Fahrprogramms und der Fahrstufen sensibilisiert werden», nennt der Fachmann einen Ansatzpunkt fürs Kundengespräch.


Reifen, herstellerkonforme Leichtlauföle, energieeffizientes Fahren: Der AutoEnergieCheck hilft auch Neuwagenhaltern, Ressourcen und Geld zu sparen.

Energieeffizienz beginnt beim Reifen
Allen technischen Errungenschaften zum Trotz komme einer der wichtigsten Aspekte, wenn es um Sicherheit und Energieeffizienz geht, nicht aus der Mode, erklärt Markus Peter weiter: «Auch moderne Autos sind auf Reifen unterwegs. Umweltbewusste Kunden können darauf beraten werden, dass sie mit energieeffizienten Produkten den Rollwiderstand vermindern und so Treibstoff sparen respektive. die Reichweite verlängern.» Ein Service- und Beratungsansatz, der auch bei Elektrofahrzeugen zieht. «Apropos alternative Antriebe: Garagisten können beim AEC-Gespräch mit Elektrofahrzeuginhabern genauso am Ressourcenbewusstsein anknüpfen wie bei Haltern eines diesel- oder benzinbetriebenen Autos», so Markus Peter in Anspielung auf die Strombezugsquellen.

Der Garagist stellt Herstellervorgaben sicher
Neuwagen der jüngsten Generation werden zwar bereits mit Leichtlaufölen befüllt, doch das Fachwissen der Garagisten bleibe weiterhin gefragt. «Beim Ölwechsel gilt es zu beachten, dass wieder hochwertiges und vom Hersteller für das Fahrzeug spezifisch freigegebenes Öl verwendet wird», bringt Markus Peter die Expertise der AGVS-Garagisten ins Gespräch.

Schliesslich bietet die Digitalisierung der Fahrzeuge Anknüpfungspunkte für ein Kundengespräch. «Navigationssysteme bieten oft die Wahl verschiedener Routen an, darunter auch besonders sparsame», nennt Markus Peter schliesslich einen wichtigen AEC-Gedanken, das sogenannte ökonomische Fahren. Wichtig sei, die verschiedenen Checkpunkte aktiv in den Kundendialog einzubringen.

Auf dem Weg zum Mobilitätsdienstleister
«Damit der AEC als wertvolles Serviceplus wahrgenommen wird, ist es wichtig, die Kundschaft merken zu lassen, dass ihr Garagist umfassend informiert ist und das Kundenwohl im Auge behält», konstatiert Markus Peter. «So ist diese AGVS-Dienstleistung, die mit dem Bundesamt für Energie einen starken Kooperationspartner und Imageträger an seiner Seite weiss, eine Chance. Markus Peter: «Der AEC ist ein nachhaltiges Instrument, sich für die Zukunft als Rundum-Mobilitätsdienstleister aufzustellen.»
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