Die Technik ist darauf ausgelegt, immer weniger zu verbrauchen

Die technische Entwicklung von Fahrzeugen schreitet rasant voran, die Autos werden immer sparsamer. Im Motorenbereich steht die Reduktion der Emissionen und des Verbrauchs im Vordergrund und neue Entwicklungen helfen Sprit sparen. Neue Motoren erreichen inzwischen einen thermischen Wirkungsgrad von bis zu 38 %.
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Es sind Entwicklungen wie die Start-/Stop-Automatik (Motor schaltet vor Rotlicht ab und startet beim Lösen der Bremse) oder der «Segelmodus» (Motor schaltet bei voller Fahrt aus, so wird bei rund 30 % der Fahrzeit keine Motorkraft benötigt), die substanziell dazu beitragen, dass der durchschnittliche Verbrauch eines Autos in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive gesenkt werden konnte. Heute liegt er im Durschnitt inzwischen bei knapp über sechs Liter Treibstoff auf 100 Kilometer. Gleichzeitig hat sich auch der Schadstoff-Ausstoss markant verringert: Mit der strengsten Emissions-Norm Euro 6 sind Fahrzeugabgase meist sauberer als die Umgebungsluft.

Auch mit älteren Autos sparsam fahren
Die angestrebten Senkungen des Energie- bzw. Treibstoffverbrauchs sind jedoch noch nicht vollumfänglich erreicht. Hier versprechen sich die Autohersteller wesentliche Einsparungen durch den verstärkten Einsatz von Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Eine grosse Rolle spielt auch das Gewicht der Fahrzeuge. Die Ausstattung der Autos ist zwar komfortabler und sicherer geworden. Dank neuer Materialien und Technologien ist das Fahrzeuggewicht trotzdem praktisch gleich geblieben. Dank Leichtbautechnik konnte es teilweise sogar gesenkt werden.

Bei den bestehenden Autos von Herr und Frau Schweizer tragen die korrekte Wartung und die richtige Fahrweise zur Verminderung des Verbrauchs und der Emissionen bei. Dies ist besonders wichtig, weil rund ein Drittel der Fahrzeuge in der Schweiz vor mehr als 10 Jahren gebaut worden ist. 1,4 Millionen Autos sind somit technisch veraltet.

Alternative Kraftstoffe: Es wird weiter geforscht
Ebenfalls geforscht wird an alternativen Kraftstoffen, etwa auf Basis von pflanzlichen Rohstoffen. Andere alternative Treibstoffe wie Erd- oder Flüssiggas haben sich inzwischen etabliert, wenn auch auf tiefem Niveau.
Nebst Erdgas, Biogas und Flüssiggas werden derzeit erste Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik in Verkehr gesetzt. Interessant ist zudem die Kombination von regenerativ erzeugter elektrischer Energie mit gasförmigen oder flüssigen Treibstoffen. So kann beispielsweise überschüssiger elektrischer Strom aus Windkraftwerken zusammen mit Wasser zu Wasserstoff und in einem weiteren Prozess zusammen mit CO2 zu Methan (chemisch identisch mit Erdgas) umgewandelt werden.

Elektronische Helfer erleichtern den Alltag
Einen weiteren Schwerpunkt in den Entwicklungsabteilungen bilden elektronische Assistenzsysteme wie Parkier-Hilfen oder Verkehrserkennungs-Systeme. In Zukunft immer wichtiger wird auch die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit den anderen Verkehrsteilnehmern. So können zum Beispiel Informationen zu Staus ausgetauscht werden oder Fahrzeuge teil- oder vollautonom fahren. Während hierbei die Technik schon sehr weit fortgeschritten ist, verhindern rechtliche Fragen bezüglich Haftung, Hoheit über das Fahrzeug etc. eine schnellere Verbreitung solcher Systeme.


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