Die Mobilität – Treiber unserer Wirtschaftsleistung

Die Mobilität erhöht die Leistungsfähigkeit und Produktivität unserer Gesellschaft. Sie trägt so massgeblich zum Wohlstand bei. Der Güterverkehr stellt den Austausch von Waren sicher, während der Personenverkehr die berufliche Mobilität, den Tourismus und Freizeitaktivitäten ermöglicht. Die Mobilität jedes Einzelnen ist daher ein wichtiges Indiz für Lebensqualität.

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Da die Vernetzung der Welt zunimmt und damit noch mehr Waren und Menschen unterwegs sein werden, wird die Bedeutung der Mobilität auch in Zukunft kontinuierlich zunehmen. In der Schweiz sind rund 5,9 Millionen Motorfahrzeuge immatrikuliert, davon 4,5 Millionen Personenwagen; das sind zirka 550 pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner. Alle Schweizerinnen und Schweizer legen zusammen mehr als 90 Milliarden Kilometer pro Jahr auf der Strasse zurück.

Der gesamte Personenverkehr in der Schweiz hat sich seit 1970 mehr als verdoppelt. Auch wenn die Bahn im Personenverkehr Marktanteile gewinnen konnte, bleibt das Auto das dominierende Verkehrsmittel. So benützen 2,1 Millionen Personen für den Arbeitsweg das Auto oder ein anderes privates Motorfahrzeug, das entspricht 54 Prozent aller Arbeitspendler.

Das hat auch einen Einfluss auf die Umwelt, denn der Energieverbrauch ist, obwohl er pro Fahrzeug sinkt, beträchtlich.
Die Mobilität ist der Motor unserer Volkswirtschaft
Die Mobilität ist der Motor unserer Volkswirtschaft – heute und in Zukunft. Der Verkehr gewährleistet, dass Arbeitskräfte, Waren, Konsumentinnen und Konsumenten zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. So sind Herstellung und Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen sichergestellt. Von sehr grosser Bedeutung ist aber auch der Freizeitverkehr: Ferienreisen, Besuch von Events und Menschen, Sport etc. Mit 44 Prozent macht der Freizeitverkehr den Hauptanteil des Personenverkehrs aus.

Jeder 8. Arbeitsplatz in der Schweiz hängt direkt oder indirekt vom Auto ab.
Hätte der private Strassenverkehr seit 1980 nicht mehr zugenommen, wäre die Arbeitsproduktivität in der Schweiz heute rund 7,5 Prozent tiefer. Das wären 563 Millionen Arbeitsstunden weniger.

Die Gesamteinnahmen des Bundes aus Strassen- und Autosteuern beliefen sich im 2012 auf fast 9,5 Milliarden Franken. Das war knapp ein Sechstel der gesamten Steuereinnahmen. Die Wertschöpfung des Strassen- und des Schienenverkehrs betrug 2001 rund 52 Mia. Franken. Der Anteil der Strasse lag bei 46,1 Mia. Franken. Dieser Verkehrsträger erbrachte damit fast 88 Prozent des vom Bund berechneten volkswirtschaftlichen Nutzens.
Unterwegs zu sein bedeutet Lebensqualität
Der Verkehr ist sehr bedeutend für die wirtschaftliche Aktivität. Die Mobilität jedes Einzelnen ist ein wichtiges Indiz für Lebensqualität. Zu diesem Schluss kommt auch der Bericht «Mobilität und Verkehr» des Bundesamtes für Statistik. Der Güterverkehr stellt den Austausch von Waren sicher, während der Personenverkehr die berufliche Mobilität, den Tourismus und Freizeitaktivitäten ermöglicht.

Die Schweizer Garagen tragen ihren Teil zur wirtschaftlichen Bedeutung der Mobilität bei. Der jährliche Umsatz des Autogewerbes wird auf 34 Milliarden Franken geschätzt. Alle in der Automobilbranche tätigen Unternehmen setzten rund 91 Milliarden Franken um.

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