CO2-Ausstoss von 2,4 Mio. «Engadinern» eingespart

18. April 2016 autoenergiecheck.ch - Seit vier Jahren bieten rund 1000 qualifizierte Garagisten des AGVS den AutoEnergieCheck (AEC) an. Dank der innovativen Dienstleistung von Schweizer Garagisten – unterstützt von Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna als Botschafter – wurden bereits 20'000 Tonnen CO2 eingespart – dies entspricht einer Autostrecke von 2,4 Millionen Engadin Skimarathon.



Der AEC, unterstützt durch das Programm «Energie Schweiz» des Bundesamts für Energie, ist für die Autofahrer eine Win-Win-Situation: Mit dem Mehrpunkte-Check helfen die AGVS-Garagisten ihren Kunden, Energie und Geld zu sparen – und die Umwelt zu schonen. Mit dem AEC lassen sich bis zu 20 Prozent Treibstoff und jährlich mehr als eine halbe Tonne CO2 pro Fahrzeug einsparen. Das Interesse am AEC wuchs in den letzten Monat rasant an. Mit der Einsparung von 20'000 Tonnen CO2 wurde im April 2016 ein Meilenstein erreicht. Die Einsparung entspricht dem CO2-Ausstoss von 100 Millionen Autokilometern – das ist 2,4 Millionen Mal die Distanz des Engadiner Skimarathons. Olympiasieger und Weltmeister Dario Cologna ist überzeugter Botschafter des AEC. «Der AutoEnergieCheck zeigt, dass es kein Widerspruch sein muss, gerne Auto zu fahren und die Natur zu lieben», begründet Cologna sein Engagement.

«Der Check dauert rund eine halbe Stunde», erklärt Markus Peter, Leiter Automobiltechnik & Umwelt beim AGVS. Beim AEC prüft der zertifizierte Garagist die  ersparnisrelevanten Punkte am Fahrzeug und bespricht das Resultat mit dem Kunden. Zu den Massnahmen gehören unter anderem die Messung und Anpassung des Reifendrucks, die Überprüfung der Kühlfunktion der Klimaanlage sowie Sichtprüfungen von Reifen, Treibstoffsystem und Auspuffanlage.  Schliesslich informiert der Garagist den Kunden über die richtige Einstellung und den Gebrauch von Klimaanlage und elektrischen Verbrauchern und gibt ihm anhand des AEC-Zertifikates wertvolle Hinweise, wie sich der Treibstoffverbrauch senken lässt.
 
Steigendes Interesse in der Westschweiz
Dank dem AEC kann der Kunde bis zu 400 Franken pro Jahr einsparen. Die insbesondere in der Westschweiz weiter steigende Zahl an AEC-zertifizierten Garagen hilft, die Schallmauer von 1000 Betrieben, die den AEC anbieten, bald zu durchbrechen. Die Garagen in der Romandie bieten den AEC mit grossem Engagement an und fordern die Berufskollegen in der Deutschschweiz im internen Wettbewerb: Die Garage Moderne in Bulle (FR) erhielt sechs Mal in Folge die AGVS-Auszeichnung «AEC-Garagist des Monats».
Drei Fragen an Dario Cologna
 

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Immer mehr Garagen springen auf den Zug des AutoEnergieCheck auf – mit positiven Folgen für die Umwelt. Dank den Checks wurden in vier Jahren bereits 20‘000 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht der Distanz von 2,4 Millionen Engadin Skimarathon.
Dario Cologna: Wow! Das ist in der Tat beeindruckend, wenn man bedenkt, dass pro Jahr jeweils rund 13‘000 Teilnehmer starten. Das macht mich als Botschafter natürlich auch ein wenig stolz. Und es ist auch beachtlich, dass eine eigentlich kleine Massnahme eine so grosse Wirkung haben kann. Der Check dauert in der Regel knapp eine halbe Stunde und hilft, dass bis zu 20 Prozent Treibstoff gespart wird.

Als Langläufer sind Sie beruflich viel mit dem Auto unterwegs. Deshalb dürfte es Ihnen ein besonderes Anliegen sein, dass dies so umweltfreundlich wie möglich passiert?
Natürlich. Ich bin ein Naturbursche. Ich liebe die Natur und möchte, dass sie intakt bleibt. Aber ich bin eben auch auf das Auto angewiesen und lege im Jahr rund 20‘000 km zurück. Wenn ich dabei auf die Umwelt Rücksicht nehmen kann, dann bin ich natürlich froh. Deshalb setze ich mich gerne als Botschafter für den AutoEnergieCheck ein, weil sich so Energieeffizienz und Autofahren gut kombinieren lassen. Das Engagement passt zu mir.
 
Ihren letzten Auftritt als AEC-Botschafter hatten Sie Mitte April in Altdorf – in einer sehr aktiven Stadt in Sachen Energieeffizienz und mit sehr aktiven zertifizierten AGVS-Garagen, was den AEC angeht. Wie können Sie helfen, den AEC auch in der restlichen Schweiz bekannter und populärer zu machen?
Die Leute in meinem Umfeld wissen, dass ich Botschafter für den AutoEnergieCheck bin und interessieren sich auch dafür. Auch konnte ich ihnen vermitteln, dass mit dem Fahrstil der Treibstoffverbrauch ebenfalls stark beeinflusst werden kann. Das zieht nun seine Kreise. Und mit Auftritten wie eben in Altdorf wird der AEC automatisch bekannter. Und schliesslich gibt es neben dem Argument des umweltfreundlicheren Fahrens auch einen kleinen finanziellen Anreiz. Wer sein Auto dem AutoEnergieCheck unterzieht, kann pro Jahr bis zu 400 Franken Treibstoffkosten sparen.


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